18. Mai 2019: Die „Starken Frauen“

Die „Starken Frauen“ entstammen der Skulpturenreihe ConcretePeople. Die Künstlerin Eva Maria Frey portraitiert starke Frauen, die trotz ihrer Körperfülle Stolz und Selbstbewusstsein ausstrahlen, gepaart mit einem Schuss Erotik, Witz und Freude am Sein.

Künstlerisch populär ausgerichtet, liegt der Reiz der Skulpturen im Konkreten – ConcretePeople eben! Gleichzeitig nimmt der Begriff Concrete Bezug zum Herstellungsmaterial, denn Concrete ist der englische Begriff für Beton.

Eva Maria Frey lebt mit ihrer Familie in Kassel. Nach Abitur und Schneiderlehre studierte sie Betriebswirtschaft, Sozialwissenschaften und Rechtswissenschaften. Vor gut 15 Jahren hat sich die Juristin mit ihren ConcretePeople selbstständig gemacht. Ihr Ziel ist es, mit ihrer Kunst ein breites Publikum ganz unterschiedlicher Herkunft anzusprechen. Es geht ihr darum, dass ein positiver Dialog zwischen Betrachter und Skulptur entsteht. Der Erfolg gibt ihr Recht, denn mittlerweile stehen die ConcretePeople in ganz Europa.

Jede Skulptur wird zunächst auf einem leichten Kunststoff-Trägermodell aus einer schnell abbindenden Betonmasse modelliert. Bevor dann eine Form abgenommen werden kann, muss Eva Maria Frey die Oberfläche vor allem im Gesichtsbereich sorgfältig abschleifen. Von diesem Grundmodell kann sie dann bis zu fünfzig Abgüsse fertigen, die dann von ihr aufwändig in mehreren Schichten ganz individuell bemalt werden. Im Sortiment der Kasseler Künstlerin finden sich derzeit neun Frauentypen: die Entspannte, die Aufmerksame, die Verführerin, die Sinnliche, die Bezaubernde, die Vertraute, die Ruhende sowie die Elegante. Jede Skulptur wiegt ca. 40 kg. Es gibt sie aufrechtstehend, umschauend sitzend oder auch ein wenig lasziv liegend. Jede Skulptur ist anders bemalt, keine wirkt wie die andere. Aber eines haben alle gemeinsam: den fröhlichen Akzent!

Am 18. Mai in der Zeit von 11 bis 18 Uhr wird Eva Maria Frey in der Ladenstraße eine Skulptur bemalen und die Besucher hautnah an ihrem künstlerischen Tun teilhaben lassen.

Quelle: Eva Maria Frey