2.246 Erstsemester

Begrüßen die Erstsemester: (v.l.) Eugen Giesbrecht, AStA, Karin Schrader, 1. Bürgermeisterin in Bielefeld, Marius Vinnemeier, Hertz 87,9, Timm Berkemeier, AStA, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der FH und Dr. Marita Ripke, Leiterin der ZSB. (Foto: Alexandra Polina)

Studienplätze weiter sehr begehrt – 10.222 Studierende sind jetzt an der FH Bielefeld eingeschrieben

Bielefeld (fhb). Die Studierendenzahl bleibt hoch, die Attraktivität des Studiums ist also ungebrochen: 2.246 neue Einschreibungen zum Semesterstart am 24. September an der Fachhochschule (FH) Bielefeld. Insgesamt sind jetzt 10.222 Studentinnen und Studenten in Bielefeld (8.338), Minden (1.632) und Gütersloh (252) eingeschrieben. Die höchste Einschreibzahl seit Gründung der Hochschule im Jahre 1971. Insgesamt hatte es 13.040 Bewerbungen für die 40 Bachelor-, 22 Master- und zwei Zertifikatsstudiengänge gegeben. Die Einschreibungen und Nachrückverfahren sind noch nicht beendet, weshalb die Zahlen nur vorläufige sind. Die Erstsemester wurden im Rahmen zentraler Einführungsveranstaltungen sowohl in Bielefeld aus auch in Minden offiziell begrüßt.

Auf dem Campus Bielefeld sprach FH-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk von einer „erfreulichen Entwicklung, die seit gut fünf Jahren auf diesem Einschreibniveau anhält und die für unser Studienangebot und für unsere exzellenten Studienbedingungen spricht“. Neue Studiengänge würden gut nachgefragt. Bewährte grundständige Studiengänge, wie etwa der Maschinenbau, die Betriebswirtschaftslehre, die Soziale Arbeit, die Gestaltung, die Pflege und das Wirtschaftsingenieurwesen prägten weiterhin das Lehrangebot, das sich sowohl an Abiturienten mit allgemeiner und fachgebundener Hochschulreife als auch an Berufstätige und Fortbildungswillige richtet. „Unsere praxisintegrierten Studiengänge, die wir in Kooperation mit Unternehmen durchführen, sind wieder sehr gut nachgefragt“, so die Präsidentin. Mittlerweile liegt der Anteil der Studierenden in diesen Fächern bei 13 Prozent.

Karin Schrader, Bielefelds Bürgermeisterin, begrüßte in Vertretung von Oberbürgermeister Pit Clausen die neuen Studierenden: „Ich kann ihnen nur herzlich gratulieren. Sie haben sich für die richtige Hochschule entschieden in der richtigen Stadt. Bielefeld ist bunt, weltoffen und hat viele Möglichkeiten des Lernens, aber auch der Freizeitgestaltung.“ Sie ermunterte ihre Zuhörer, in Bielefeld ihren ersten Wohnsitz anzumelden. Denn im Rahmen einer kleinen „Willkommens-Kampagne“ erhalten die jungen Neubürger zurzeit einen roten Bielefeld-Becher und Gutscheine für das Campus-Festival, den Kletterpark und den Weihnachtsmarkt.

Timm Berkemeier und Eugen Giesbrecht, beide vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), stellten ihre Arbeit vor und warben um tatkräftige Unterstützung. Dr. Marita Ripke, die Leiterin der Zentralen Studienberatung, machte auf ihre Servicedienste aufmerksam – von der allgemeinen Studienberatung und Fragen zu Studieninhalte bis hin zur Finanzierung des Studiums und zur Unterstützung bei Problemen im Studium. Farina Grotzfeld und Marius Vinnemeier vom Hochschulradio Hertz 87.9, einem Gemeinschaftsprojekt der Universität und der FH, gingen ans Mikrofon, um ihr Sendekonzept zu erläutern und gleichzeitig auch zur aktiven Mitarbeit in der Redaktion einzuladen.

Taschen und Infoflyern mit Hinweisen zu den zahlreichen Einführungsveranstaltungen, Rallyes und Feten der Fachbereiche und Fachschaften gab es beim Betreten des FH-Gebäudes kostenlos. Für den Nachmittag lud das International Office in den Senatssaal ein, um „deinen Weg ins Ausland“ schon am ersten Tag eindrucksvoll zu beschreiben.

Anlässlich des Pressegesprächs zu Semesterbeginn hatte Präsidentin Schramm-Wölk gleichfalls auf die Internationalisierung der Hochschule verwiesen und ihre Erfolge in diesem Jahr bei der Einwerbung von Geldern des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hervorgehoben: „Wir haben als Fachhochschule bundesweit den Spitzenplatz eingenommen. Es sollte uns jetzt gelingen, möglichst viele unserer Studierenden vom internationalen Austausch zu überzeugen. Absolventen mit internationaler Erfahrung werden nicht nur von Großunternehmen, sondern auch von vielen mittelständischen Unternehmen dringend gesucht.“

Ein Ansporn mehr für die Neuen, mit viel Engagement und Durchhaltevermögen
den neuen Lebensabschnitt anzugehen.

Text: privat