33. WESERSPUCKER-TURNIER IN DER KAMPA-HALLE

Die Traditionsmannschaften von sieben Profi-Vereinen und das Weserspucker-Team traten in der Mindener Kampa-Halle zum 33. Weserspucker-Turnier an, um den Sieger zu ermitteln. Die Jungs von Bayer Leverkusen konnten ihren Titel verteidigen und sich bereits zum dritten Mal den Pokal sichern. Im Finale unterlag das Weserspucker-Team der Traditionself von Bayer Leverkusen mit 5:2 Toren.

Bayer hatte in Minden eine starke Traditionsmannschaft im Spiel. Der Teammanager Dirk Dreher schaffte es sogar, Marko Babic zum Turnier zu bringen. Der Champions League-Finalteilnehmer von 2002 reiste extra aus Kroatien an. Mit Christian Schreier spielte auch eine Leverkusen- Legende mit, die 1988 mit Bayer den UEFA-Pokalsieg feierte und mit seinen drei Toren auch zum Gesamtsieg beisteuerte.

Während Gruppensieger Borussia Dortmund vom Weserspucker-Team im Halbfinale mit 4:1 aus dem Turnier geworfen wurde, zeigte sich Bayer Leverkusen im Duell mit dem 1. FC Köln unbeeindruckt. Mit einem souveränen 3:0-Sieg lassen die Leverkusener den Kölnern keine Chance. Für die Weserspucker platzte der Traum vom Titel im Finale. Die bis hierhin ungeschlagenen Weserspucker bekamen dann doch mit 5:2 die Hütte voll. Dennoch ein großer Erfolg für die Mindener Auswahl, so Keeper Marco Zeilinger. Mit nur fünf Punkten brachte sich das Team aber doch noch ins Halbfinale, weil die Borussia aus Mönchengladbach gegen Arminia Bielefeld im letzten Spiel nur ein 4:4 erreichte. Die Gladbacher brachten mit »Kalla« Pflipsen, Ex-Nationalspieler Oliver Neuville und Jörg Albertz große Namen mit. Die Dortmunder Borussen stellten mit David Odonkor einen weiteren Prominenten Ex-Profi, der am Ende dann noch zum besten Spieler gewählt wird.

Am Sonntag spielten dann E1-Jugend-Mannschaften um den Rodenberg Cup. In der Vorrunde sicherte sich in der Gruppe A der VfL Osnabrück vor den Arminen aus Bielefeld den Gruppensieg. In der Gruppe B machte der bis dahin ungeschlagene Hannover 96 vor der Mindener Kreisauswahl das Rennen um den Gruppensieg. Das Finale konnte nur durch Neunmeterschießen zwischen den beiden Teilnehmern ermittelt werden. Auch hier setzten sich die 96er mit 2:1 durch und standen als Cup-Sieger 2018 fest. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und ein sportliches Dankeschön an alle Beteiligten, Zuschauer und Helfer. Ein tolles Turnier mit tollen Spielen! Trotzdem steht noch nicht fest, ob das Event fortgesetzt wird. So leiten wir gern den Aufruf vom Leverkusener Dirk Dreher, das Turnier nicht sterben zu lassen, weiter.