Junge Unternehmensgründer mit kreativen Ideen

Vom multifunktionalen Rollator bis zur erschwinglichen Smartphone- oder Tablet-Halterung
Minden-Lübbecke. 19 Teams sind in diesem Jahr beim Gründerpreis für Schüler bei der Sparkasse Minden-Lübbecke am Start. Damit bleibt die Sparkasse Minden-Lübbecke ihrem Grundsatz „Aus Breitensport wird Spitzensport“ auch in der diesjährigen Spielzeit des DGPS treu. Die von Frank Rehorst betreuten Teams (ab Klasse 9) bestehen aus drei bis sechs Personen und müssen zur selben Schule, aber nicht zwin-gend in dieselbe Klasse gehen. Mit dabei sind Teams des Berufskollegs Lübbecke sowie aus Minden vom Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, vom Herder-Gymnasium und von der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule. Die Teams werden ihre Geschäftsideen bis Mitte Mai durch Erledigung von neun Aufgaben in einen fundierten Businessplan umsetzen. Zu den Aufgaben gehört, dass die Teams ihren Markt definieren, eine 3-Jah-res-Finanzplanung erstellen, eine Stärken-/ Schwächenanalyse durch-führen und auch eine Homepage erstellen. Alle erledigten Aufgaben bekommen die Teams mit der Aufgabe 9 wieder „auf den Schirm“, um sie ggf. durch die in der Zwischenzeit gewonnenen Erkenntnisse zu ergänzen. So entsteht dann ein richtiger Geschäftsplan, der von einer bundesweiten Jury bewertet wird. Die in diesem Jahr einge-reichten Produktideen reichen vom multifunktionalen Rollator über eine erschwingliche Smartphone- oder Tablet-Halterung zum bequemen, problemlosen Schauen von Videos bis zu einer Funktion, die Menschen mit Sehschwäche bei der Benutzung des Smartphones helfen soll. Weitere Geschäftsideen sind z.B. eine App, die den Klassenraum in einen historischen Schauplatz der Geschichte verwandeln kann. Auch eine neuartige Eiswaffel soll entwickelt werden und ein Auto, das mit Licht- und Windenergie betrieben werden kann. All diese Ideen müssen von den Teams nicht real entwickelt werden. Entscheidend ist in erster Linie die Umsetzung der Geschäftsidee zu einem fundierten Geschäftsplan. Unterstützt werden die Teams zunächst von ihrem Coach ( i.d.R. ein Lehrer) und von ihrem Unternehmerpaten, den sie sich in der ersten Aufgabe aus der realen Wirtschaft suchen müssen. Aber auch der virtuelle Spielleiter „Mister S“ beim Deutschen Sparkassen-Verlag in Stuttgart steht mit Rat und Tat zur Seite, ebenso der Spielbetreuer der Sparkasse Minden-Lübbecke. Die Sparkasse bietet zu jeder Aufgabe Workshops an, die von Experten (u.a. von der AGW, von Hagemeyer) referiert werden. Bei Erreichen einer bestimmten Punktzahl für die neun Aufgaben kommt das Team in die Juryrunde. Hier werden die Homepage und die finale Aufgabe 9 noch einmal inhaltlich bewertet und bepunktet. Daraus ergibt sich dann die Platzierung. Bei der lokalen Siegerehrung am 12. Juni erfahren dann die Teams, welchen Platz sie belegt haben und ob sie es unter die besten dreißig Teams in Westfalen-Lippe oder gar die besten 10 in ganz Deutschland geschafft haben. In jedem dieser Fälle gibt es tolle Preise. Unabhängig davon bekommen aber alle Teilnehmer, die es mit dem Team in die Juryrunde geschafft haben, eine Urkunde. Diese ist, wie die Vergangenheit zeigt, bei der Bewerbung für einen Ausbildungsplatz sehr hilfreich.

Foto: Sparkasse