8. September, 17.00 Uhr Premiere: „Siegfried“

>> Stadttheater, Minden

Das dritte Mal eröffnet das Stadttheater Minden die Saison mit einer Oper – nicht irgendeiner, sondern mit dem dritten Teil des „Rings der Nibelungen“ von Richard Wagner. Was im Spätsommer 2015 als gewaltiges Wagnis mit „Rheingold“ begann, setzte sich 2016 mit der „Walküre“ fort. Minden rückte bundesweit in den medialen Fokus der Feuilleton-Redaktionen, die sich mit begeisterten Kritiken überschlugen. Hieran soll mit „Siegfried“ angeknüpft werden. Der „Siegfried“ gilt als fröhlichstes Werk aus dem „Ring der Nibelungen“. Die Geschichte, die sich durch drei Akte zieht, erzählt Siegfrieds Werdegang, als Schwert-Schmied, Drachentöter und Mörder seines Ziehvaters Mime. Brünnhilde wird den „jungen Wilden“, der das Fürchten nicht kennt, zähmen. Natürlich gibt es auch im dritten Teil wieder dramatische Szenen mit Göttervater Wotan, gegen den Siegfried aufbegehrt und am Ende dessen Speer zersplittern wird. Das aber ist für den mächtigen Wotan das Symbol seines Glaubens daran, dass sich seine Visionen für die Zukunft verwirklichen lassen. Fortsetzung folgt 2018 in der „Götterdämmerung“. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsproduktion des Richard Wagner-Verbandes Minden, des Stadttheaters Minden und der Nordwestdeutschen Philharmonie Minden. Das Publikum darf sehr gespannt auf die Mindener Umsetzung dieses Monumentalwerkes sein. Weitere Aufführungen gibt es am Sonntag, 10. September ab 16 Uhr (B-Premiere), Freitag, 15. September, ab 17 Uhr, Sonntag, 17. September, ab 16 Uhr, Donnerstag, 21. September, ab 17 Uhr und Sonntag, 24. September, ab 16 Uhr. Vorab ist am Dienstag, 5. September, um 11 Uhr eine Schulvorstellung vorgesehen.
Karten gibt es bei Express-Ticketservice in Minden. Für die Aufführungen am 8. und 10. September können zusätzlich auch Karten beim Wagner-Verband Minden, Dr. Jutta Hering-Winckler, Telefon 0571 20577, info@wagner-verband-minden.de erworben werden.

Foto: privat