Abteilungsleiter verlässt die Mühlenkreiskliniken

Menhard Schoof baut neues Klinikum in Wilhelmshaven
Minden, 12. März 2018. Menhard Schoof, Abteilungsleiter Technik, verlässt zum 30. Juni die Mühlenkreiskliniken. Auf eigenen Wunsch wechselt der Diplom-Ingenieur zum Klinikum Wilhelmshaven gGmbH, wo er als Projektsteuerer den Neubau des dort geplanten Klinikums leiten wird. „Herr Schoof hat den Neubau des Johannes Wesling Klinikums maßgeblich mitgestaltet. Dafür danken wir ihm sehr. Auch beim Neubau unseres Campusgebäudes für den Medizin Campus OWL hat Herr Schoof wertvolle Arbeit für uns geleistet und dazu beigetragen, dass das zehn Millionen Euro teure Lehrgebäude pünktlich und im Finanzrahmen fertiggestellt werden konnte“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier. Weitere Projekte waren der Umbau des Krankenhauses Rahden zur Portalklinik, die Inbetriebnahme mehrerer Blockheizkraftwerke und die Neuausrichtung der Abteilung Technik. Dass der 55-Jährige die Mühlenkreiskliniken in Richtung Norden verlässt, bedauert der Vorstandsvorsitzende außerordentlich: „Gleichzeitig habe ich aber auch Verständnis für seinen Wunsch. Das Angebot, mit dem Neubau des Klinikums Wilhelmshaven ein Klinikum von Grund auf neu zu bauen, ist sicherlich eine reizvolle Aufgabe“, so Dr. Bornemeier. „Dass ich nach dem Neubau des Johannes Wesling Klinikums nun den Bau eines zweiten Klinikums begleiten darf, freut mich sehr. Für mich ist das eine große Ehre“, erklärt Schoof. Der 55-jährige Bauexperte arbei-tete seit 1998 in verschiedenen Positionen in der Abteilung Technik der Mühlenkreiskliniken. Seit 2008 hat er die Leitung inne. Zwischen 2002 und 2008 war er als Projektmanager in der damaligen Geschäftsstelle „Neubau“ tätig und hat dort wesentliche Bauherrenaufgaben übernom-men. Dr. Kristin Drechsler, die als stellvertretende Vorstandsvorsitzen-de den Bereich Technik verantwortet, dankt Menhard Schoof für seine Leistungen und die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren: „Herr Schoof findet für jedes technische Problem eine Lösung. Seinen lösungsorientierten Arbeitsstil habe ich immer sehr geschätzt“, sagt die stellvertretende Vorstandsvorsitzende. Seinen Wunsch, in Wilhelmsha-ven nach dem Johannes Wesling Klinikum einen weiteren Klinikneubau maßgeblich mitzugestalten, kann Dr. Kristin Drechsler nachvollziehen: „Die meisten Ingenieure können nur davon träumen, einmal im Leben ein großes Klinikum neu zu bauen. Herr Schoof erfüllt sich den Traum jetzt zum zweiten Mal.“

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