Brian Wilson – Playback

Rhino / Warner

Nachdem in diesem Jahr allerlei Beach Boys-Material neu oder wieder erschienen ist, schiebt der Genius, der Kopf dieser amerikanischen Strand Combo, eine Solo-Anthologie nach. Auf „Playback“ gibt es 18 Songs aus 30 Jahren und neun Wilson-Alben. Gesang und einige Töne hören sich nach den Beach Boys an: genial, umwerfend und immer wieder anhörbar. Alles beginnt mit „Love And Mercy“ aus dem 1988er Solo-Debüt, setzt sich mit Songs aus dem Grammy prämierten Werk „Brian Wilson Presents Smile“ fort und endet mit dem unveröffentlichten Song „Run James Run“. Dazwischen erklingen unverwüstliche Live-Aufnahmen „The First Time“ und „This Isn`t Love“ und „Heroes And Villains“ mit dem zeitlosen Klassiker „Surf`s Up“ vom orchestralen Meisterwerk „Smile“. Aber egal, was Brain Wilson veröffentlicht, alles klingt nach mehr und Meer und nach Songs, die andere Musiker gerne geschrieben hätten.

THOMAS BEHLERT