DA VINCI 500 in den Katalog der Online-Plattform „Wissenschaftliche Sammlungen“ aufgenommen.

Mehr als 110 Exponate wurden bisher auf Basis der Skizzen Leonardo da Vincis von Studierenden entwickelt und konstruiert. Foto: FH Bielefeld / Fotografin: Sarah Heise

Das Portal fördert die Sichtbarkeit von Sammlungen mit direktem Nutzen für Lehre und Forschung.

Bielefeld (fhb). Auf Basis der unzähligen Skizzen Leonardo da Vincis entwickeln, konstruieren und bauen Studierende des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik der Fachhochschule (FH) Bielefeld seit mehr als anderthalb Jahrzehnten faszinierende Modelle für die Ausstellung „DA VINCI 500 – Bewegende Erfindungen“. Die inzwischen mehr als 110 Exponate wurden nun von der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland mit Sitz an der Humboldt Universität zu Berlin offiziell in den Katalog der wissenschaftlichen Sammlungen aufgenommen.

Projektleiter Professor Dr. Thorsten Jungmann freut sich sehr über diesen Schritt: „DA VINCI 500 ist für uns viel mehr als eine Sammlung wissenschaftlicher Artefakte. Die Studierenden, die sich in ihren Studienprojekten konstruktiv und produktiv mit den Arbeiten Leonardo da Vincis auseinandersetzen, lernen dabei fachlich und fachübergreifend mehr als es eine Vorlesung jemals vermitteln könnte.“ Kurator Andreas Wollensak ergänzt: „Das Projekt DA VINCI 500 ermöglicht es unseren angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren, Theorie und Praxis auf kreative Weise zu verbinden. Wir freuen uns sehr, dass die technisch aufwändigen und zudem liebevollen Arbeiten unserer Studierenden durch die Aufnahme gewürdigt werden. Wir fühlen uns in Gesellschaft so vieler großartiger Sammlungen geehrt und zuhause“

Um in naher Zukunft die Exponate der verschiedeneren Sammlungen auch virtuell zugänglich zu machen, ist die Digitalisierung ein zentrales Anliegen der Plattform „Wissenschaftliche Sammlungen“. Dies unterstützt das Team von DA VINCI 500: „Bewegende Erfindungen“ enthält bereits heute erste virtuelle Modelle und wird zukünftig von den Studierenden um weitere digitale Modelle erweitert. Diese können dann per „Virtual Reality“ oder „Augmented Reality“ entdeckt und erfahren werden. In Kooperation mit verschiedenen Projekten und Fachbereichen der FH Bielefeld und anderen Lehrinstitutionen realisieren die Studierenden hier einen Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Zukunft.

Das Portal „Wissenschaftliche Sammlungen“ ist ein Projekt der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Universitätssammlungen in Deutschland in Kooperation mit den wissenschaftlichen Universitäts- und Hochschulsammlungen. Die Realisierung der Online-Plattform wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Derzeit sind mehr als 1000 Sammlungen an knapp 80 Hochschulen dort verzeichnet. Ausschließlich Sammlungen mit maßgeblichem Nutzen für Lehre und Forschung werden aufgenommen.

Die Sammlung ist unter folgendem Link dort zu finden:
https://portal.wissenschaftliche-sammlungen.de/SciCollection/191276?hit=1

Weitere Infos unter www.fh-bielefeld.de/davinci500
und https://portal.wissenschaftliche-sammlungen.de/

Text: privat