Eine Tasse Kaffee mit …

„Visionär“ Christoph Barre

Lübbecke, die „Stadt des Bierbrunnens“ im Wiehengebirge ist die Heimat der Privatbrauerei Barre. Hier treffen wir Christoph Barre, seit 1998 geschäftsführender Gesellschafter der Privatbrauerei Ernst Barre – ein Unternehmen, das sich bereits in VI. Generation im Barre Familienbesitz befindet und rund 100 Mitarbeiter beschäftigt. Der Unternehmer ist verheiratet und hat drei Töchter. „Ich übe meinen Beruf mit Herzblut aus und da ist man eigentlich immer im Einsatz. Ob Geschäftsreise oder Ehrenamt, manchmal ist das mit der Familie schwer vereinbar“, so Christoph Barre. Auf meine Frage, ob sich in der Unternehmensnachfolge die Töchter schon geäußert haben, kam die Antwort, dass Interesse schon vorhanden sei.    

Seine Leidenschaft nach der Familie gilt der Jagd und der Nordsee bzw. dem Wassersport. Das Hobby Motorradfahren kommt aufgrund des begrenzten Zeitfensters regelmäßig zu kurz. Der Teamplayer liebt die Offenheit und legt großen Wert auf gemeinsame Gespräche mit seinen Mitarbeitern, wenn es um Entscheidungen geht. Privatbrauerei seit 175 Jahren – eine Erfolgsgeschichte. „Für uns stehen der Mensch und die Region im Mittelpunkt und nicht Konzentration und Marktverdrängung“, so Christoph Barre weiter. 

>>Auf jede Geschmacksfrage eine Antwort<< 

Ein Slogan der Brauerei – und wenn ich die Liste der Produkte anschaue, will ich das wohl glauben. 16 Sorten Bier, Mischgetränke und Fassbrause sind im Angebot. Die Auswahl reicht von Barre Pilsener, Barre Festbier, Barre Weizen, Barre Dunkel, Barre Maibock oder Barre Alster, Barre Alt Schuss, verschiedene alkoholfreie Sorten bis hin zur Fassbrause und zu Biermischgetränken. 

>>Eine Klasse für sich<<

Das „Louis Barre Imperial“ – ein Bouquet Lager nach historischem Rezept zu Ehren eines großen Pioniers. Vor über 130 Jahren entwickelte Louis Barre ein exquisites untergäriges Lagerbier mit besonderer Qualität und Haltbarkeit. „Mit ‚Louis Barre Imperial‘ setzen wir diese Tradition fort“, so der Chef. Aber nicht nur in der heimischen Region ist das Bier gefragt. Es wird nach Italien, Indien, China und Taiwan exportiert, wo das „deutsche Bier“ ebenso beliebt ist. (cp)               
Mehr auf www.barre.de

Nice to meet you!

Fotos: Trend Journal Christoph Droste und Claus Perner