„Fremdes Licht“ von Michael Stavaric

Gelesen von D. Böttjer

„Fremdes Licht“ ist ein Buch über Eis und Schnee, über den hohen Norden und die Polarnacht. Es gewährt uns Einblicke in die Kultur der Iniut. Es ist auch ein Buch über das Ende der Erde, über futuristische Gentechnologie und die letzten Menschen.
Eine ungewöhnliche Familiengeschichte wird aufgerollt und aus verschiedenen Perspektiven erzählt.
Als im 24. Jahrhundert ein Asteroid überraschend auf die Erde fällt, drängen sich so viele Menschen wie möglich in ein Raumschiff. Doch bei einem Absturz des Raumschiffes auf einen unbekannten Planeten mit einer unwirtlichen Umgebung voller Eis und Schnee sterben alle. Bis auf Elaine, die einzige Überlebende. Ihr Kopf schaltet auf Überlebensmodus, als sie begreift was passiert ist. Ihre Erinnerung kehrt nur nach und nach zurück. Sie erinnert sich dass sie für einen Konzern in der Schweiz tätig war, wo sie sich als Genforscherin mit der Rekonstruktion von Leben befasste. Elaine gibt nicht auf, denn ihre eigene Vergangenheit hat sie auf so ein Szenario vorbereitet. Als eine Nachfahrin der Inuit hat sie als Kind viel Zeit mit ihrem Großvater auf Grönland verbracht. Er hat ihr beigebracht, bei minus fünfzig Grad Celsisus zu überleben und Nahrung zu finden. Und so macht sie sich mit ihren letzten Vorräten auf um diesen völlig unbekannten rauen Planeten zu erkunden und erforschen.

Erschienen bei Luchterhand, Hardcover
ISBN: 978 363 087551 4