„Goldschatz“ von Ingrid Noll

Gelesen von D. Böttjer

Trixis Mutter erbt das alte Bauernhaus ihrer Tante Emma. Die Eltern können mit diesem Erbe jedoch nichts anfangen und beschließen, es abzureißen und das Grundstück zu verkaufen. Trixie hat sich jedoch in das alte Haus verliebt und überredet ihre Eltern, ihr das Haus zu überlassen. Sie plant, es zu renovieren und eine alternative WG für Studenten zu gründen. Schnell sind einige Mitstreiter gefunden. Trixies Freund Henry bringt Oliver mit und sie selbst ihre Freundin Saskia und ihrer alte Schulfreundin Martina. Da Semesterferien sind, machen sich die Freunde mit viel Spaß und Elan daran, das Haus zu entrümpeln. Henry restauriert alte Möbel für den Flohmarkt. Auch die Mädchen helfen mit und reparieren altes Spielzeug. Sogar einige Sammlerstücke, die richtig Geld einbringen, befinden sich darunter. Die größte Überraschung finden sie jedoch in einer alten Milchkanne, ein Säckchen mit alten Goldmünzen. So schnell die Goldmünzen allerdings aufgetaucht sind, genauso verschwinden sie wieder. Schnell gerät der alte schrullige Nachbar, der einen Schlüssel besitzt und immer wieder unverhofft auftaucht, unter Verdacht. Dieser erhebt ebenfalls Anspruch auf den Goldschatz. Dieser Goldschatz löst allerdings nicht ihre Geldprobleme, vielmehr verschafft er ihnen noch mehr Probleme.
Vom Augenblick des Goldfunds verändert sich die Stimmung in der WG. Stand am Anfang noch das Abenteuer mit Volksliedern und Gitarre am Lagerfeuer, so kommt allmählich immer mehr Neid und Misstrauen untereinander auf.

Diogenes, Hardvover,
ISBN 978-3-257-07054-5
368 Seiten, 24– €