Handy-Fotografie-Projekt für 14- bis 18-Jährige „1 person, 100 pictures“

Minden. Wer bin ich? Und was ist mir wichtig? – diese Fragen sind nicht unbedingt leicht zu beantworten und dennoch existentiell. Beim Fotografie-Projekt versuchen die Teilnehmer*innen die Antworten auf diese Fragen in Bildern festzuhalten. Dazu werden sie vom Fotografen Jürgen Escher angeleitet.

In der letzten Sommerferienwoche, vom 3. bis 7. August 2020, bekommen Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren die Gelegenheit, dass, was sie ausmacht und was ihnen wichtig ist, in Fotos festzuhalten und damit ihre Geschichte zu erzählen.

Dabei erfahren sie von dem Herforder Fotografen, wie sie Ihre eigene Handykamera nutzen können und worauf es ankommt, um professionelle Fotos zu machen.

Der Workshop findet an beiden Tagen von jeweils 11 bis 16 Uhr im Fort A (Festungsstraße 2, 32423 Minden) statt. Ein Ort, an dem bereits im vergangenen Jahr in den Herbstferien ein Fotografie-Projekt stattfand und der eine interessante Umgebung und Kulisse bietet. Am Ende des Workshops treffen die Teilnehmenden eine Auswahl an Fotos, die in einem professionellen Fotobuch erscheinen sollen.

Die Teilnehmer*innen müssen nur ein Smartphone mit Kamera mitbringen. Wer eine Spiegelreflexkamera hat, kann diese natürlich auch nutzen. Es werden auch zwei Kameras zur Verfügung gestellt, falls das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera ausprobiert werden möchte.

Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenfrei und eine Anmeldung ist bis zum 24. Juli möglich. Fragen und Anmeldungen: Petra Brinkmann, p.brinkmann@minden.de, 0571-89 288 im Kulturbüro der Stadt Minden.

Escher reist als Fotograf für verschiedene Hilfsorganisationen durch die ganze Welt und fotografiert Menschen, teilweise in außergewöhnlichen Situationen. Für seine Fotobücher „Tshukudu“ (2018) und „Überleben“ (2019) erhielt er zweimal den Deutschen Fotobuchpreis in Bronze und seine Fotos erscheinen in Zeitungen wie Geo, Stern und Die Zeit. „Seine Fotos erzählen Geschichten und hinterlassen Eindrücke und wir freuen uns sehr, dass wir ihn für das Projekt gewinnen konnten“, so Marie Osterbrock vom Kulturbüro der Stadt Minden.

Das Projekt wird von der Tucholsky-Bühne e.V. unterstützt und findet von der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro der Stadt Minden statt und wird vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Text: privat, Fotos: Stadt Minden