Klaus Peter Wolf: Ostfriesenfluch

gelesen von D. Böttjer

Gleich mit zwei Toten bekommt es Ann Kathrin Klaasen zu tun. Am ersten Tatort findet sie eine weibliche Leiche, nackt und aufgebahrt im Rapsfeld. Es handelt sich um die Scheidungsanwältin Angela Röttgen. Der Täter hat ihr eine Rose in die Hände gelegt und ihren Körper mit Wildblumen bedeckt. In unmittelbarer Nähe findet das Ermittlerteam eine männliche Leiche. Beide Personen wurden mit einem Schrotgewehr erschossen.

Für Kommissar Rupert steht schon eines fest. Hierbei kann es sich nur um ein Eifersuchtsdrama handeln. Angela Röttgen wurde bereits seit längerer Zeit vermisst. Es gab keine Hinweise, ob sie entführt wurde oder freiwillig ihren Lebensraum verlassen hat. Ermittlungen führen zu einem psychopatischen Täter. Dieser entführt Frauen. Er fordert jedoch kein Lösegeld sondern schickt Bekleidungsstücke an die Angehörigen seiner Opfer. Plötzlich wird ein Anschlag auf den Ehemann der Getöteten verübt und eine weitere Frau entführt. Der Fall droht aus dem Ruder zu laufen.

Rupert geriet mal wieder in Schwierigkeiten, als er während eines Einsatzes in eine Jungesellinnenparty platzt.

Klaus Peter Wolf ist es wieder einmal fantastisch gelungen eine kriminelle Handlung mit komischen Momenten zu vermischen.

erschienen im Fischer – Verlag, TB , 490 Seiten , €10,99, ISBN 978-3-596-03634-0