Kundenneugeschäft auf Rekordniveau

Erfreuliche Zuwächse im Kreditgeschäft
„Unter Berücksichtigung der sich verändernden Rahmenbedingungen (Schlagworte: Niedrigzinsphase, Regulatorik, Digitalisierung, Wettbewerb) sind wir mit der Entwicklung des Kundengeschäftes sehr zufrieden“, so Wolfgang Kirschbaum. „In Teilbereichen das beste Jahr seit langem“, so Kirschbaum weiter. „Im Kreditgeschäft verzeichnen wir ein Rekordwachstum (plus 66 Mio. €), getragen insbesondere vom Firmenkundengeschäft. Beim gesamten ‚Betreuten Kundenvermögen‘ konnten wir um mehr als 100 Mio. € (auf insgesamt 2.829 Mrd. €) zulegen. Hierin enthalten sind nun mehr als 1 Mrd. € betreutes Kundenwertpapiervermögen. Wir haben unser Zwischenziel, die Milliardengrenze zu knacken, erreicht, was uns mit Stolz erfüllt“, zeigt sich der Vorstandsvorsitzende erfreut. „Auch im Dienstleistungsgeschäft (u. a. Kontoführung, Kreditkarten, Verbundgeschäft, usw.) haben wir Zuwächse. Die Steigerungen im Online-Banking und bei den telefonischen Services sind beeindruckend“, so Kirschbaum weiter.

Digitalisierung
„Wer sich im Bankenbereich der Digitalisierung verweigert, mag zwar anfangs Scheinerfolge verzeichnen, wird aber bereits mittelfristig Marktanteile verlieren“, so Georg Droste. Sparkasse treibt Digitalisierung voran „Unsere Kunden sind digital und erwarten von uns innovative, einfache und sichere Lösungen für ihre Bankgeschäfte“ erläuterte, Georg Droste. Droste weiter: „Die rasante digitale Entwicklung führt zu einer weiterhin stetig wachsenden Nachfrage großer Kundengruppen nach immer neuen Online- und Mobile-Banking-Angeboten. Die neuen medialen Möglichkeiten, Bankgeschäfte zu erledigen, werden nicht nur von der jungen, Social-Media-geprägten Generation aufgegriffen, sondern generationenübergreifend genutzt und von der Sparkasse als selbstverständlich erwartet. Immer mehr Kunden erledigen stärker denn je alltägliche Bankgeschäfte über Online- und Mobile-Zugänge zuhause oder von unterwegs. Deshalb bauen wir unser Angebot stetig aus.Die Anzahl der Sparkassenkunden, die das Online- und Mobile-Banking-Angebot nutzen, stieg in 2017 um +12 % bzw. 5.600 Kunden auf 52.000 Kunden an. Tendenz weiter stark steigend. Begleitend planen wir insbesondere für Kunden (z. B. Senioren), die bei der Nutzung zurzeit noch zurückhaltend sind, zusätzliche Informationen und Schulungen“.

Geschäftsstellen neben digitalen Wegen unverzichtbar
„Die Geschäftsstelle hat dennoch Zukunft. Sie wird künftig weniger ein Ort für Abwicklungsaufgaben und Standardtransaktionen sein. Vielmehr wird die Geschäftsstelle für unsere Kunden zukünftig mehr denn je ein Ort intensiver Beratung sein“, erklärte Droste. 22 neue Arbeitsplätze in der Telefon- und Onlineberatung „Unser Telefonberater-Team mit qualifizierten Bankkaufleuten steht unseren Privat- und Firmenkunden von Montag bis Freitag durchgehend in der Zeit von 9:00 Uhr bis 19.00 Uhr zur Verfügung. Neben telefonischen Auskünften können hier so gut wie alle standardisierten Bankvorgänge wie z. B. Kontoeröffnungen, Überweisungen und Kreditkartenbestellungen in kürzester Zeit abschließend abgewickelt werden. Im Hinblick auf die erwartete Nutzung dieses Angebotes haben wir das vorhandene Telefonberater-Team und das Online-Beraterteam auf nunmehr ca. 29 Vollzeitstellen (alles ausgebildete Bankkaufleute) aufgestockt. Der Bereich Online-Beratung, der mittlerweile rund 14.300 Kunden betreut, bietet (insbesondere auf medialem Weg) das gleiche Leistungsspektrum (Kredite, Anlagen, Service usw.) wie die klassischen Geschäftsstellen der Sparkasse“, erklärte Droste.

Über 20.000 Kunden nutzen die Sparkassen-Apps
Die Sparkassen-App ist Deutschlands meistgenutzte Banking-App. „Am 31.12.2017 hatten bereits 20.421 unserer Kunden die App im Einsatz, 25 % mehr als im Vorjahr“, so ein sichtlich zufriedener Georg Droste. Die Sparkassen-App ermöglicht neben den üblichen Online-Banking-Möglichkeiten zudem einfaches Geldversenden von Smartphone zu Smartphone oder Fotoüberweisungen durch das Abfotografieren von Rechnungen mit dem Smartphone.

Stabile Bilanzstruktur / überdurchschnittlich hohes Eigenkapital
Die mit ca. 19 % überdurchschnittliche Eigenkapitalquote der Sparkasse ist auch weiterhin die Basis für eine hohe Risikotragfähigkeit und die Möglichkeit, im Kreditgeschäft zu wachsen. „Unsere Kapitalquoten werden allen aufsichtsrechtlichen Anforderungen komfortabel gerecht und liegen über dem Durchschnitt im Bankenbereich“, so Kirschbaum. „Das muss auch so bleiben, denn die Eigenkapitalanforderungen werden durch die Aufsicht absehbar weiter verschärft. Alles in allem werden wir im Kundengeschäft stetig wachsen“, erwartet Kirschbaum. „Die ersten Wochen des Jahres 2018 sind bereits überdurchschnittlich gut verlaufen. Wir fühlen uns nach den Umstrukturierungen im Geschäftsstellenbereich und dem durchgeführten Ausbau aller digitalen Zugangswege nun sehr gut für die Zukunft gewappnet“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kirschbaum. „Die Entwicklung unserer Kundenbestände und auch des Geschäftsvolumens bestätigt die Richtigkeit unserer Positionierung im Markt. Auch wenn die Digitalisierung weiter voranschreitet, zum jetzigen Zeitpunkt haben wir unsere Hausaufgaben gemacht“, so das Fazit des Vorstandsvorsitzenden.

Foto: Trend Journal Claus Perner