Liebe Handballfreunde, Fans von GWD Minden

Der Deutsche Meister kann kommen! GWD Minden geht mit breiter Brust in das Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen. Wenngleich sich an der Außenseiterrolle der Grün-Weißen nichts geändert hat und schon eine Niederlage mit bis zu fünf Toren einem Paukenschlag gleichkommen sollte, so haben sie auch nach dem Re-Start der Saison unter Beweis gestellt, dass sie inzwischen zu jenen Teams gehören, die die Mannschaften aus dem vorderen Drittel fordern und ärgern können. Nach dem Heimsieg gegen Stuttgart, der bei den Schwaben die Mechanismen auslöste, an deren Ende die Demission von Weltmeister Markus Baur als Trainer stand, kamen sie in Nürnberg gegen den HC Erlangen zu einem verdienten Remis. Übrigens bereits dem siebten in dieser Saison, durch das sie zumindest in dieser Wertung die Führung in der Bundesliga inne haben. Dadurch liest sich die Bilanz der für viele Fans in Deutschland „grauen Maus von der Weser“ eigentlich beeindruckend: Nur neun von 22 Spielen wurden verloren! Mit 19:25 Punkten dürfte der Klassenerhalt somit noch im Februar – so früh wie noch nie – in trockenen Tüchern sein. Denn kaum ein Optimist der Teams aus dem Tabellenkeller rechnet damit, dass Klubs wie Hüttenberg oder Ludwigshafen aus den noch ausstehenden zwölf Partien noch zwölf Punkte holen, wo sie bei fast der doppelten Zahl an Spielen bislang nur jeweils sieben Zähler sich haben gutschreiben können.

GWD bleibt aber gut beraten, einzig auf sich zu schauen. Ein drittletzter oder viertletzter Liebe Handballfreunde, Fans von GWD Minden Der Deutsche Meister kann kommen! GWD Minden geht mit breiter Brust in das Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen. Wenngleich sich an der Außenseiterrolle der Grün-Weißen nichts geändert hat und schon eine Niederlage mit bis zu fünf Toren einem Paukenschlag gleichkommen sollte, so haben sie auch nach dem Re-Start der Saison unter Beweis gestellt, dass sie inzwischen zu jenen Teams gehören, die die Mannschaften aus dem vorderen Drittel fordern und ärgern können. Nach dem Heimsieg gegen Stuttgart, der bei den Schwaben die Mechanismen auslöste, an deren Ende die Demission von Weltmeister Markus Baur als Trainer stand, kamen sie in Nürnberg gegen den HC Erlangen zu einem verdienten Remis. Übrigens bereits dem siebten in dieser Saison, durch das Platz wäre nach der erfolgreichsten Hinrunde seit Jahren schließlich auch nicht das, was sich Frank Carstens und seine Handballer bis zum 3. Juni als Ziel gesetzt haben. Die Mannschaft ist gereift. Das hat sie jüngst erst in Erlangen bewiesen, wo sie von Linkshänder Andreas Cederholm antreten musste und schon nach drei Minuten Abwehrrecke Miljan Pusica durch „Rot“ verlor. „Wie die Mannschaft nach der roten Karte für Miljan zusammengerückt ist und gekämpft hat, ist schon toll. Und wenn man dann so einen Rückstand aufholen kann, zeugt das von einer großen Moral im Team“, zeigte sich Nationalspieler Marian Michalczik mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Und auch als die Hausherren zehn Minuten vor Schluss urplötzlich mit vier Toren in Front waren, hatte GWD den Glauben noch nicht aufgegeben und drehte den Rückstand in eine eigene Zwei-Tore-Führung. Einziges Manko: Anstatt die Chance auf drei Tore zu nutzen, musste man am Ende mit einem weiteren Remis leben. Trainer Carstens war dennoch zufrieden: „Über die gesamte Spielzeit gesehen ist das ein Punktgewinn für uns. Wir haben tollen Kampfgeist gezeigt und so nach dem klaren Rückstand noch unsere Chance bekommen. In der Schlussphase war es dann ärgerlich, dass wir den zweiten Punkt nicht auch noch mitgenommen haben.“

Besonders in den Fokus spielt sich derzeit Sören Südmeier, der für den durch grippale Infekte schwer gebeutelten Dalibor Doder die Spielführung innehatte und sich mit seinen Leistungen gegen Stuttgart und in Erlangen durchaus für einen neuen Vertrag empfahl. Allerdings soll GWD auch in Gesprächen mit einem weißrussischen Spielmacher stehen, was bei einer Verpflichtung wohl zur Trennung von „Südi“ führen könnte.

Trennen werden sich die Mindener nach der Saison definitiv von Nenad Bilbija (für ihn kommt der junge Savas Savas, der in der 2. Liga derzeit alles kurz und klein wirft) und Charlie Sjöstrand. Zudem wird auch der Kontrakt mit Alexandar Svitlica nicht verlängert. Für den im Sommer 35-Jährigen steht der norwegische Rechtsaußen Kevin Gulliksen Gewehr bei Fuß. Laut der norwegischen Nachrichtenagentur NTB sollen sich Spieler und Verein bereits über einen Wechsel einig sein.

Mit den bisherigen Vertragsverlängerungen und einer hoffentlich zeitnahen Zusage von Torjäger Christoffer Rambo würde das Team 2018/2019 stehen. Gut möglich aber, dass der Sportliche Leiter Frank von Behren und Trainer Carstens (er besitzt einen Vertrag bis 2019 mit einer Option auf ein weiteres Jahr) sich noch die Chance für einen weite – ren Trumpf erhalten. Vorrangig sollten aber die Verhandlungen mit Rambo sein, der ein eminent wichtiger Faktor im grün-weißen Erfolgsrezept darstellt.