Melanie Raabe: „Der Schatten“

gelesen von D. Böttjer

Norah ist eine impulsive Journalistin mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Ihr geht es darum die Wahrheit an Licht zu bringen auch wenn Sie sich damit selber jede Menge Ärger einhandelt. Genau das hat sich in ihrer letzten Reportage zugetragen. Ihr ganzes Leben in Berlin liegt in Scherben, so dass sie sich kurzerhand von ihrem Lebensgefährten trennt. Sie verlässt Berlin und macht sich auf den Weg nach Wien wo sie eine Stelle in der Redaktion eines aufstrebenden Magazins annimmt. Doch kaum ist dort angekommen wird sie auf einer belebten Straße von einer Bettlerin angesprochen, die ihr prophezeit, dass sie am 11. Februar am Prater einen Mann namens Arthur Grimm aus freien Stücken töten wird. Danach ist die Frau spurlos verschwunden. Norah ist verstört, sie kennt keinen Arthur Grimm und ausgerechnet am 11. Februar ist vor vielen Jahren Schreckliches passiert. Trotzdem tut sie die Prophezeiung als Hirngespinst einer alten Frau ab. Bis plötzlich ein mysteriöser Mann mit diesem Namen in ihrem Leben auftaucht. Dann geschehen merkwürdige Dinge: Gegenstände verschwinden plötzlich aus ihrer Wohnung, andere unbekannte tauchen dafür auf. Neue Nachbarin sieht ihrer alten Freundin Valerie zum Verwechseln ähnlich. Weiterhin erhält sie mysteriöse SMS von einer unbekannten Person. Sie beschließt der Sache nachzugehen und bald kommt ihr der schlimme Verdacht, hat sie tatsächlich einen Grund sich an Arthur Grimm zu rächen? Was ist damals in der schlimmsten Nacht ihres Lebens geschehen?

erschienen bei BTB,Paperback Klappenbroschur, 416 Seiten, € 16,90, ISBN 9078-3-442-75752-7