Melitta-Achter sichern sich Titel als Vize-Ligachampion 2018

Sieg für den Mindener Frauenachter im Best-Audit-Pokal des Liga-Sponsors für die meisten gewonnnenen Rennen der Saison 2018.

Minden (kemenah). Am vergangenen Wochenende traf sich die Ruder-Bundesliga-Szene zum finalen Renntag in Bad Waldsee (Baden-Württemberg), um die Titel der deutschen Liga-Champions zu vergeben. Beide Mindener Melitta-Achter reisten mit dem Vorhaben an, am Ende der Saison ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.

Die Männer-Crew des Melitta-Achters „Team Black“, bestehend aus Teamcaptain Vincent Schmitz, Schlagmann Alexander Weihe, Marius Redecker, Jona Lembcke, Simon Körner, Nils Bornemann, Patrik Schlötel, Jannik Eilers, Lars Hildebrand, Leon Schandl, Fred Blanck und Steuermann Sebastian Ferling, traf nach drei deutlichen Siegen schon im Halbfinale auf ihre stärksten Konkurrenten, den Hauptstadtsprinter aus Berlin. Durch den Sieg der Berliner mussten die Mindener Männer am Ende des Tages im Finale B um Platz drei gegen den Achter aus Wurzen kämpfen und konnten dieses Rennen auch deutlich für sich entscheiden. Somit sicherte sich “Team Black” am finalen Renntag die Bronzemedaille und den Titel als Vize-Liga Champions 2018 der 1. Ruder-Bundesliga der Männer.
„Natürlich sind wir ein bisschen enttäuscht, dass es dieses Jahr zum ganz großen Wurf noch nicht gereicht hat. Heute waren die Berliner einfach zu stark und haben mehr als verdient gewonnen. Insgesamt können wir als Aufsteiger aus der 2. Liga mit dem Vize-Titel in der 1. Liga allerdings mehr als zufrieden sein. Jetzt muss über den Winter hart gearbeitet werden, um nächstes Jahr wieder voll anzugreifen“, so das Statement vom Teamcaptain Vincent Schmitz.

Nach der Enttäuschung von Leipzig wollte das Frauen-Team des Melitta-Achters „Team Red“, bestehend aus Sylvia Buddenbohm, Inken Neppert, Nina Kilian, Anna-Maria Brendel, Janna Kemenah, Darja Schonebohm, Johanna Soester, Antonia Sachtleben, Anna-Lena Vieker, Charlotte Damerau und Steuerfrau Deborah Thiele, seinen Titel der letzten beiden Jahre verteidigen.

Doch schon nach einem dritten Platz im Zeitfahren musste “PS-Monster” und Co-Schlagfrau Antonia Sachtleben krankheitsbedingt von Bord gehen. In neuer Besetzung konnte man das Achterfinale gewinnen, war jedoch im Viertelfinale gegen den Achter aus Krefeld mit 16/100 Sekunden unterlegen und konnte dadurch nur noch maximal auf einen 5. Tagesplatz fahren. Dieses gelang abschließend auch eindrucksvoll mit einem beherzten Rennen gegen das Team aus Hanau und die Mindener Frauen konnten als Vize-Ligachampions den Regattaplatz verlassen.
„Nach einem sehr guten Start in die Saison mit fabelhaften Rennen und drei gewonnenen Renntagen konnten wir unser gestecktes Ziel, die Titelverteidigung, nicht erreichen. Wir sind aber froh, dass wir im letzten Finale der Saison noch ein sauberes Rennen gefahren sind und sind mit der Teamleistung sehr zufrieden.“, lautete das Fazit der Schlagfrau Sylvia Buddenbohm.

Der krönende Abschluss für das „Team Red“ war der Sieg des Best-Audit-Pokals. Dieser Titel wird geschlechter- und ligaübergreifend an das Team vergeben, welches in der Saison die meisten gewonnenen Rennen nachweisen konnte. „Am Ende doch nochmal ganz oben auf dem Treppchen zu stehen und einen gewonnenen Ruder-Ergometer mit nach Minden zu bringen ist ein sehr gutes Gefühl und ein toller Abschluss für diese Saison“, resümierte Teamcaptain Inken Neppert.

Fotos aus Bad Waldsee unter www.melitta-achter.de

Text: Janna Kemenah, Fotos: Alexander Pischke

Der Melitta-Achter “Team Black” gab auf dem Stadtsee in Bad Waldsee ordentlich Gas und sicherte sich in seiner ersten Saison in der 1. Ruder-Bundesliga der Männer den Titel des Vize-Ligachampions.
Der Melitta-Achter “Team Red“ konnte das letzte Rennen der Saison gewinnen und sicherte sich ebenfalls den Titel des Vize-Ligachampions.
Die drei Erstplazierten der 1. Liga der Männer – Melitta-Achter Minden “Team Black” auf Platz 2 vor Münster und hinter dem neuen Ligachampion Berlin.
Die drei Erstplazierten der 1. Liga der Frauen – Melitta-Achter Minden “Team Red” auf Platz 2 vor Essen und hinter dem neuen Ligachampion Berlin.