österliches zum 01. April …

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Rund um’s Ei
Eier sind ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Sie liefern, neben hochwertigem Eiweiß für den Aufbau und die Erneuerung der Zellen, Eisen und viele Mineralstoffe wie etwa das Vitamin B 12, vor allem aber Vitamin D, das der Körper benötigt, um Kalzium zu verwerten und in die Knochen einzubauen. Hier wird bereits pro Ei ein Drittel des Tagesbedarfs abgedeckt. Entgegen früherer Empfehlungen, Eier wegen ihres Cholesteringehalts nur sparsam zu verwenden, haben neuere Studien gezeigt, dass Cholesterin aus der Nahrung bei gesunden Menschen kaum Auswirkungen auf die Cholesterinwerte im Blut hat. Übrigens: Die Farbe der Eierschale hängt von der Hühnerrasse ab und sagt nichts über die Qualität des Eis aus. Diese verbirgt sich hinter der Bezeichnung Güteklasse A für frisch. Zur genauen Rückverfolgbarkeit ist jedes Ei mit einer Code-Nummer bedruckt. Mit der ersten Ziffer wird die Haltungsart gekennzeichnet: 0=Ökologische Erzeugung, 1=Freilandhaltung, 2=Bodenhaltung, 3=Käfighaltung. Die Buchstaben geben das Herkunftsland an (z. B. DE=Deutschland). Die restlichen Zahlen sind die registrierten Nummern von Legebetrieb und Stall.

In der Regel sind Eier 28 Tage haltbar, gelagert werden sie nach dem Kauf im Kühlschrank. Um Erreger wie Salmonellen zu vermeiden, reicht es, die Eier beim Braten oder Kochen auf über 70 Grad zu erhitzen. Roh verzehrt werden sollten nur frische Eier. Dazu kann man einen kleinen Test durchführen. Einfach das Ei in ein Glas Wasser legen. Sinkt es auf den Boden, ist es ganz frisch, etwa sieben Tage alt, wenn es in Schräglage verharrt. Schwimmt das Ei oben, dürfte es ca. 21 Tage alt sein. Noch ein Tipp: Eier platzen nicht, wenn sie ca. eine Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank genommen, an der flachen Seite angepiekst und mit kaltem Wasser aufgesetzt werden. Das Abschrecken verhindert die weitere Gerinnung bei weichgekochten Eiern, erleichtert aber nicht das Schälen. Hier ist das Alter entscheidend, 10 Tage alte Eier lassen sich am besten schälen.

 

Blumenhaus Dreyer – Ausgefallene Floristik zu Ostern & „Dampfershop“
Das Blumenhaus Dreyer existiert seit 1977 und wurde von Kirsten Gröper-Lange und Dirk Gröper 1997 übernommen. Dirk Gröper ist für seinen packenden Humor, aber auch für seine kompetente und individuelle Beratung bekannt. Nach vierzig Jahren der Tradition integrierte er nun vor Kurzem unter dem Dach des Blumenhauses ein Fachgeschäft für E-Zigaretten und trifft mit dem Shop im Shop -Modell, auch für das Floristik-Gewerbe den Zahn der Zeit. Interessierte heimische Dampferherzen sind hier gut Beraten, schließlich bekommt man regelmäßig Informationen zu den neuesten Trends.

Ob Jubiläen, Hochzeiten, Geburtstage oder Beerdigungen, es ist immer ein Passendes I- Tüpfelchen parat. Wie wäre es denn zum Beispiel, die Traumhochzeit im Mustang GT Cabrio zu erleben? Individueller Blumenschmuck dazu, und fertig ist der Grundstein für ein unvergessliches Event.

Gewinnaktion
Einfach vorbeikommen und im Dekor-Glas die Anzahl der darin befindlichen Eier schätzen. Zu gewinnen gibt es jeweils einen Blumenstrauß im Wert von 50,- €, 30,- € und 20,- €. Einen Trostpreis von einem Kilo! Schokolade erhält der 4.Platz. Einfach Anzahl der Eier, Name und Adresse mit Telefonnummer im Blumenhaus Dreyer abgeben und mit etwas Glück gewinnen. Ende der Verlosung ist der 31.03.2018


Kulinarisches zu Ostern

Jedes Jahr am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling feiern die Christen in aller Welt die Auferstehung Jesu, das Osterfest. Und fast überall werden dann überlieferte Bräuche zelebriert, zu denen auch viele kulinarische Spezialitäten wie der Hefezopf oder -kranz zum Frühstück, das gebackene Osterlamm für die Kaffeetafel und natürlich ein großes Festmahl zählen. Stundenlang selbst in der Küche stehen muss man dafür nicht. Zahlreiche Restaurants der Region laden zum Schmausen ein. Doch ob daheim oder außer Haus – eines darf auf der Tafel nicht fehlen: bunte Eier, das bedeutendste Sinnbild des Osterfestes.

Sie stehen an den Festtagen im Mittelpunkt der volkstümlichen Tradition, schmücken ausgeblasen und bemalt den Osterstrauß, werden hartgekocht und eingefärbt bei Tisch gereicht oder im Gras versteckt. Was viele nicht mehr wissen: Der Brauch des österlichen Eierschenkens geht auf die mittelalterliche Abgabe der Zinseier zurück, welche die bäuerlichen Untertanen an ihre weltlichen und kirchlichen Grundherren als Obulus am Gründonnerstag entrichten mussten. Weil es im Mittelalter während der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern verboten war, Eier und -speisen zu verzehren, eigneten sich Eier hervorragend zur Abgleichung der Pacht, zumal das Frühjahr als gute Legezeiten der Hühner gilt. Übergeben wurden die Naturalien eingelegt als Soleier oder frischgehalten in Erde. Erst als die Kirche die Steuer als Spende betrachtete, die Eier segnete und zu Ostern an Lehrer, Küster, Pfründner und Pflegepersonal, später auch an Bedürftige weiterverschenkte,  wurden sie hartgekocht abgegeben. In katholischen Gegenden blieb diese Sitte bis in die Gegenwart erhalten. Mit der Reformation vollzog sich ab dem 16. Jahrhundert ein grundlegender Wandel. Bedacht wurden nicht mehr hohe Geistliche, sondern Patenkinder, Freunde und Geliebte. Als Zeichen der Zuneigung begann man, die Eier ab dem 17. Jahrhundert in unterschiedlichsten Techniken zu verzieren, die sich zu regionalen Besonderheiten entwickelten.

Weithin bekannt sind die gebatikten grafischen Motive aus der Ukraine, die sorbischen Ostereier in Kratz- und Ätztechnik oder z. B. die Binsenmark-Eier aus Mittel- und Ostdeutschland, bei denen das fadendicke Mark der Binsen in Kringeln und Spiralen auf ausgeblasene Eier geklebt wird. Besonders prachtvolle Exemplare entstanden an den Höfen. So erstellten die Maler Boucher und Watteau im Auftrag des französischen Königs Ludwig XV. Eier mit höfischen Szenen. Zu Weltruhm gelangten die kostbaren Goldschmiedearbeiten des russischen Hofjuweliers Carl Fabergé, der für die letzte Generation der Zarenfamilie Hunderte von Eiern aus Amethyst, Gold und Opal kreierte, welche den preußischen König Friedrich Wilhelm III. inspirierten, ähnliche Kunstwerke in Porzellan produzieren zu lassen. Als Urform des österlichen Schenkeis hat sich jedoch das seit dem 12. Jahrhundert bekannte schlichte rote Ei erhalten, das sinnbildlich für das Leiden und Blut Christi bis heute in der griechisch-orthodoxen Kirche nach dem Gottesdienst in der Osternacht unter den Gläubigen verteilt wird.