Spatenstich in Porta Westfalica

Foto (v.l.): Karl Zilles (Architekt), Gerd Schake, Amtsleiter Gebäude und Liegenschaften des Kreises, Carsten Dierks, ehemals Sozialamtsleiter Porta Westfalica (und damit früher für den Leistungsbereich zuständig), Ernst Dietrich Berg, Grundstückseigentümer und Bauleiter, Ulrike Luthe, Fachbereichsleiterin 4 (Bildung, Sport, Kultur , Soziales und Jugend) Porta Westfalica, Michael Lentz, Teamleiter Leistung und Standortleiter in Porta Westfalica, Esther Schiavo, Teamleiterin Vermittlung Porta Westfalica, Heidemarie Schönrock-Beckmann, Leiterin Amt proArbeit – Jobcenter Kreis Minden-Lübbecke, Peter Dick, kaufmännisches Gebäudemanagement im Amt für Gebäude und Liegenschaften des Kreises, Cornelia Schöder, Kreisdirektorin, Lars Jungfer, stellvertretender Amtsleiter Amt proArbeit, Landrat Dr. Ralf Niermann, Bürgermeister Bernd Hedtmann, Heinz Wöhler, Investor und Vermieter // Foto: Sarah Golcher / Kreis Minden-Lübbecke

Alle Angebote des Amtes proArbeit in Zukunft unter einem Dach

Kürzere Wege für alle Beteiligten – diese Idee steht hinter einem Neubau in Porta Westfalica-Hausberge, in den das Amt proArbeit des Kreises im kommenden Jahr einziehen wird. Jetzt haben Landrat Dr. Ralf Niermann, Kreisdirektorin Cornelia Schöder und Bürgermeister Bernd Hedtmann zusammen mit dem Bauherrn und Vertretern des Amtes proArbeit als zukünftigem Mieter des Gebäudes mit einem gemeinsamen Spatenstich den Auftakt für die Rohbauarbeiten gesetzt. Die neuen Räume werden voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2020 bezogen werden können und liegen in unmittelbarer Nähe der bisherigen Räumlichkeiten.

Ziel ist es, die Leistungsbearbeitung und die Arbeitsvermittlung  „unter einem Dach“ miteinander zu verbinden – auch nachdem der Kreis seit 1.1.2018 die alleinige Verantwortung übernommen hat für die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II. Die Leistungsberechtigten finden also künftig sowohl ihre Leistungssachbearbeiterinnen und-sachbearbeiter als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung in einem Haus. Damit werden nicht allein die Wege kürzer, auch die Abläufe werden sich vereinfachen und damit kann der Kreis die Grundsicherungsansprüche noch bürgerfreundlicher umsetzen. Wie schon zuvor bleibt das Amt proArbeit auch in den neuen Räumen gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die neuen modernen Einzelbüros gewährleisten zudem die notwendige Vertraulichkeit bei den Beratungsgesprächen. Auch für die Mitarbeitenden werden sich die Arbeitsbedingungen durch die Umsetzung neuester Standards deutlich verbessern. Das Gebäude wird komplett behindertengerecht ausgelegt und erfüllt in Sachen Umweltschutz mehr als die neusten Anforderungen: Der energieeffiziente Bau wird mit einem umweltfreundlichen Wärmeschutzverbundsystem ausgestattet, dreifach verglast und übertrifft die neuesten Richtwerte der Energieeffizienzversordnung um 20 Prozent.

Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf den Umzug im Jahr 2020 und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit untereinander und mit den Bürgerinnen und Bürgern im Kontext der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II).

Text: privat