„Zerrissen“ von Michael Tsokos

Gelesen von D. Böttjer

Mit seinen spannenden True-Crime Thrillern um den Rechtsmediziner Frank Abel setzt er die Reihe mit seinem neuen Fall fort. In „Zerrissen“ hat er es nicht nur mit einem besonders schweren Fall von Kindesmisshandlung zu tun, sondern auch mit einem brutalen Verbrechen in Kreisen eines Drogenclans.  Dr. Abel wird auf die Kinderintensivstation der Berliner Charite gerufen. Ein kleines Mädchen ist mit übelsten Kopfverletzungen eingeliefert worden, angeblich sei sie beim Spielen gestürzt. Abel hat jedoch seine Zweifel an dieser Version. Als er einen Blick in die Akte wirft ist er schockiert, bei der kleinen Siara handelt es sich um die Nichte seiner Kollegin Sabine Yao. Abel und Yao sind seit Jahren ein perfektes Team, doch durch das Gutachten, das Abel erstellt, wird das Verhältnis der beiden derart angespannt, dass sich ihr Chef Paul Herzfeld einschalten muss. Dieser Fall belastet Abel schon sehr, so dass auch sein Privatleben darunter leidet.  Dann wird er auch noch mit einem ziemlich brutalen Mordfall konfrontiert. Während die Polizei mit Hochdruck an dem Fall arbeitet, wird eine weitere Leiche gefunden, ein junger Afrikaner wurde mit einem Dolchstoß im Hals gefunden. Die Tatwaffe ist ein kleiner Krummsäbel und sehr ungewöhnlich. Gibt es zwischen beiden Fällen vielleicht einen Zusammenhang? Mit seinem Freund Lars stellt er auf eigene Faust Ermittlungen an. Hier kommen die beiden den brutalen Machenschaften eines libanesischen Familienclans sehr nah, so dass es für Abel und sein Umfeld äußerst gefährlich wird.

Erschienen bei Droemer, TB
ISBN: 978-3-426-52549-4