Vergangene Veranstaltungen

I Feel So Disco – Tanz durch die Jahrzehnte im Stadttheater Herford

Stadttheater Herford Linnenbauerplatz 6, 32052 Herford

DJ Tom Royce lädt zu einer musikalischen Zeitreise ein und bringt die größten Dance Classics der 70er bis 90er auf die Tanzfläche. Mit einem stilvollen Genre-Mix sorgt er für die perfekte Party-Stimmung und lässt die unvergesslichen Hits vergangener Jahrzehnte neu aufleben. Nach seinen erfolgreichen Auftritten in der Weberei Gütersloh und im Glashaus Bad Salzuflen bringt er seine mitreißenden Beats nun nach Herford – und das bei freiem Eintritt. Ein Abend voller Nostalgie, Rhythmus und ausgelassener Stimmung – Tanzen ausdrücklich erwünscht!

Gap of 42 – Akrobatik, Tanz und Physical Theatre im Stadttheater Herford

Stadttheater Herford Linnenbauerplatz 6, 32052 Herford

Zwei Körper, die unterschiedlicher kaum sein könnten – 42 cm Größenunterschied, 42 kg Gewichtsunterschied – treffen aufeinander und formen eine Verbindung, die neue Möglichkeiten eröffnet. Das Künstler*innen-Kollektiv Common Ground zeigt in einer außergewöhnlichen Darbietung, wie physische Unterschiede zum kreativen Spielraum werden und Verhältnisse sich verschieben. Mit einer Mischung aus Akrobatik, Physical Theatre, Tanz und Figurenspiel entsteht eine Performance, die berührt und überrascht. Drei Holzkisten gleichen nicht nur Höhenunterschiede aus, sondern werden selbst zum lebendigen Element der Inszenierung. Philosophie trifft auf subtile Komik, Magie auf Körperkunst – ein poetisches Zusammenspiel voller Leichtigkeit und Präzision. Nach ihrem gefeierten Auftritt 2022 kehrt Common Ground mit einer neuen Inszenierung nach Herford zurück und lädt das Publikum zu einem faszinierenden Spiel mit Perspektiven ein.

Ich geh schon mal nach hinten los

herford stadttheater Mindener Str. 11, 32049 Herford

In ihrem neuen Solo-Programm „Ich geh schon mal nach hinten los“ verrät die studierte Germanistin einige Geheimnisse: – Warum sie, wenn sie Französin wäre, jeden Tag bei ihren Eltern anrufen würde. – Warum es wichtig ist, mal drei Tage lang die Kleider nicht zu wechseln. – Und warum sie zum Fest, in den Waldorfkindergarten, einen Marshmallowsalat mitbringt. Während die Welt sich schneller nach rechts dreht als die Joghurtkultur im Paleo-Müsli, und sich die Nachrichtenlage wechselhafter zeigt als das Abfahrtsgleis eines ICEs bei Wintereinbruch, bleibt bei Mia Pittroff vieles erstmal wie gehabt: sie ist immer noch Kind ihrer Eltern, Mutter ihrer Kinder, gebürtige Fränkin und überzeugte Hobbyberlinerin. Extreme sind ihr nach wie vor zu extrem, stattdessen feiert sie das Mittelmaß: Kinder? Gerne, aber nicht zu schöne. E-Auto? Aber bitte jeden Samstag in der Einfahrt waschen. Und der Traummann sollte Halbglatze haben. Sie glaubt noch fest an die Demokratie, aber nicht im Familienurlaub auf Rügen. Ihr Humor ist gedankenschnell, aber sprachentschleunigt. Zu albern für Kabarett, zu subtil für Comedy. Zu woke für die Provinz und zu provinziell für die Hauptstadt. Sie gendert, aber im Dialekt. Sie geht schon mal los. Nur eben nach hinten!